Ort:
Planet Erde
In den vergangenen zehn Jahren gab es eine Welle von Klimaklagen. Sie hat weltweit Regierungen und Großunternehmen zum Handeln gezwungen.
Weltweit müssen Regierungen nach einem „Schub“ an Klimaklagen klare Regeln für ihr Vorgehen festlegen.
Ein neuer Bericht des Climate Litigation Network zeigt, wie zehn Jahre Gerichtsverfahren „verbindliche Rechtspflichten“ für politische Führungspersönlichkeiten und große Verschmutzer etabliert haben, um Bürgerinnen und Bürger vor Klimaschäden zu schützen.
Viele dieser Verfahren ließ der bahnbrechende Urgenda-Fall erst entstehen. Er war weltweit der erste, in dem ein Gericht eine Regierung zu schärferem Klimaschutz verpflichtete.
Das Urteil folgte auf eine Klage der gemeinnützigen Urgenda-Stiftung, der sich fast eintausend Bürgerinnen und Bürger anschlossen. Sie forderten die niederländischen Gerichte auf, die Regierung an ihre Zusagen zur Emissionsminderung, zum Schutz der Bevölkerung und zur Wahrung der Menschenrechte zu binden.