Ort:
Berlin
Wohnungsnot trifft auf Leerstand: Studierende der TU Berlin zeigen im Mathematikgebäude, wie ungenutzte Seminarräume temporär zu Wohnmodulen werden könnten. Mobile Einbauten und einfache Möbel machen das Experiment im Maßstab 1:1 sichtbar.
In Berlin bleibt Wohnraum knapp. Besonders Studierende finden nur schwer eine bezahlbare Unterkunft. Gleichzeitig stehen Universitätsgebäude leer. Am Ernst-Reuter-Platz zeigt sich dieser Widerspruch besonders deutlich, denn dort steht das Mathematikgebäude der Technischen Universität Berlin teilweise ungenutzt.
Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt „Campus as Commons“, wie sich solche Flächen temporär nutzen lassen könnten. Studierende aus Architektur, Stadtplanung und Urban Design wollen damit sichtbar machen, dass Leerstand und Wohnungskrise oft gleichzeitig auftreten. Deshalb fragen sie, ob vorhandene Räume zumindest vorübergehend bewohnbar sein könnten.